Vortrag: „Vor uns lag ein riesiges Experimentierfeld“ (Gunta Stölzl) – Die Bauhausfrauen und ihr Aufbruch in die Moderne.

Die Bauhausfrauen und ihr Aufbruch in die Moderne

Donnerstag, 23.01.2020, 19:00 Uhr
Aalen, Torhaus, Paul-Ulmschneider-Saal, EG
5,00 €, nur Abendkasse

Ulrike Müller

Zum 100. Gründungsgeburtstag des Bauhauses treten immer öfter neben die Namen bekannter Meistern wie Walter Gropius, Paul Klee oder Lyonel Feininger auch Namen von Bauhaus-Gestalterinnen wie Marianne Brandt, Gunta Stölzl, Anni Albers oder Alma Buscher. Aber weil der Beitrag der Bauhaus-Frauen zur Entwicklung der Moderne in Kunst und Design lange Jahre ignoriert wurde, fehlen dennoch bis heute die schöpferische Leistungen, Arbeiten und Namen weiterer bedeutender Künstlerinnen und ein großer Teil faszinierender weiblicher Innovationen und Visionen der Epoche im Gedächtnis der Öffentlichkeit. Wer kennt bis jetzt Gertrud Grunow, Otti Berger, Lou Scheper oder Lucia Moholy, ihre Ideen und ihre Werke? Neben Einblicken in die Voraussetzungen und die Situation der Frauen am Bauhaus und deren Bedeutung für die Moderne werden ausgewählte Künstlerinnen vorgestellt, u.a. aus den Bereichen Weberei, Innenarchitektur und Fotografie. Beleuchtet werden die Lebens- und Arbeitsbiografien von den Anfängen am Weimarer Bauhaus bis die Zeit des Nationalsozialismus, der für viele Frauen Exil, für andere komplettes Verstummen und für einige auch ihren gewaltsamen Tod bedeutete. Die, die überlebten, wirkten, vielfach in Ländern wie der Schweiz oder den USA, oft bis ins hohe Alter als Künstlerinnen und Designerinnen weiter.
Ulrike Müller ist Autorin des Buches „Bauhaus-Frauen“ (2009/2014/2019).

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